Die Karte
23 Ziele
Ein Bergsee mit türkisem Wasser rund 20 Minuten oberhalb von Riva. Bei niedrigem Wasserstand taucht eine kleine Insel in der Mitte auf.
Deutlich kälter als der Gardasee. Wer rein will, sollte das vorher wissen.
Ein mittelalterliches Steindorf oberhalb des Sees, fast unverändert erhalten: Gewölbegänge, enge Treppen, Blumenkästen, kaum Autos.
Lässt sich gut mit dem Lago di Tenno an einem Nachmittag verbinden.
Burgruine auf einem freistehenden Felsen über Arco. Der Aufstieg führt in etwa einer halben Stunde durch Olivenhaine; oben liegt das ganze Sarcatal offen.
Feste Schuhe, der letzte Teil ist Schotter. Wasser mitnehmen.
Ein Wasserfall, der nicht vor einem Felsen fällt, sondern in eine Schlucht hinein. Man geht auf Stegen in den Berg und steht mitten in der Gischt. Laut, nass, und deutlich kühler als draußen.
Jacke mitnehmen, auch im Hochsommer. Und das Handy einstecken, es spritzt.
Ein schmaler Höhenrücken zwischen Riva und Torbole, mit Festungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg und Wegen durch Ginster und Fels. Kurz, steil, und man sieht beide Buchten auf einmal.
Kein Schatten und kein Wasser unterwegs. Nicht in der Mittagshitze starten.
Venezianische Arkaden auf drei Seiten, der Uhrturm an der Ecke, das Wasser direkt davor.
Von hier geht alles los: Hafen, Gassen, Fähranleger. Guter Treffpunkt, wenn sich die Gruppe verteilt hat.
Kies statt Sand, flacher Einstieg, Liegewiese unter Bäumen.
Frei zugänglich und direkt am Ort. Badeschuhe sind keine schlechte Idee.
Ein in den Fels gehauener Weg hoch über dem Wasser, die alte Straße Richtung Ledrotal. Schon die ersten zwanzig Minuten sind der Grund, warum man hingeht.
Zu Fuß oder mit dem Rad. Der Einstieg liegt hinter dem Tunnel am Ortsausgang von Riva.
Mittags dreht der Wind. Der Ora kommt dann von Süden und bläst zuverlässig bis zum Abend, und deshalb ist Torbole eine der bekanntesten Surf- und Kite-Adressen Europas. Auch ohne Brett lohnt der Hafen: man sitzt am Wasser und schaut den Segeln zu.
Morgens weht der Peler von Norden, nachmittags der Ora von Süden. Vormittags ist es meist ruhig.
Hohe weiße Steinpfeiler in Terrassen über dem Ort. Im Winter wurden Balken darübergelegt und die ganze Anlage mit Brettern und Fenstern zugebaut, damit die Bäume die Kälte überstanden; im Frühjahr kam alles wieder herunter. So funktionierte hier über Jahrhunderte der nördlichste Zitrusanbau Europas. Heute ist ein Teil davon restauriert und begehbar.
Der Aufstieg vom Ortskern geht über Treppen. Von oben sieht man den halben Nordsee.
Die Burg steht auf einem Felsen unmittelbar über dem Wasser, darunter der alte Hafen mit den Holzbooten. Goethe wurde hier 1786 beim Zeichnen für einen Spion gehalten; die Episode steht in seiner Italienischen Reise.
Vom Turm schaut man direkt auf den Hafen hinunter. Von dort legen auch die Fähren über den See ab.
Seilbahn mit sich drehenden Kabinen: von der Uferpromenade in zwei Abschnitten auf über 1700 Meter. Oben ist es sehr viel kühler und man sieht den See in ganzer Länge.
Pullover einpacken. Die Talstation liegt am nördlichen Ortsrand, nicht am Hafen.
Eine Schlucht voller verlassener Papiermühlen. Seit dem 14. Jahrhundert wurde hier Papier gemacht, heute stehen die Ruinen im Wald am Bach. Der Weg ist flach und schattig.
Angenehm an heißen Tagen, weil es in der Schlucht kühl bleibt.
Das Anwesen von Gabriele D'Annunzio über Gardone Riviera: Villa, Freilichttheater, weitläufiger Park und ein ganzes Kriegsschiff, das in den Hang gebaut wurde. Exzentrisch bis zur Zumutung, aber man vergisst es nicht.
Villa und Park brauchen getrennte Zeit; für die Villa gibt es feste Führungszeiten.
Die größte Insel im See, mit neugotischer Villa und terrassiertem Garten. Nur mit gebuchter Bootstour zu erreichen.
Abfahrten von mehreren Uferorten, Plaetze vorher sichern.
Die längste Uferpromenade am See, in einer weit geschwungenen Bucht.
Abends ist das der Ort für Passeggiata und Aperitivo. Schönste Zeit ist die Stunde vor Sonnenuntergang.
Eine Zypressen-Landzunge mit kleinem Hafen, dahinter die Baia delle Sirene. Eine der wenigen Buchten am Ostufer mit echtem Strand statt Kieselsteinen.
Die Bucht selbst kostet Eintritt, der Hafen und der Weg dorthin nicht.
Weinort am Ostufer und Namensgeber des Bardolino.
Zwischen Hafen und Hügeln liegen die Weingüter, viele mit Verkostung. Nur für die Volljährigen, und mit jemandem am Steuer, der nicht mittrinkt.
Die größte römische Villenruine Norditaliens, auf der Spitze der Halbinsel zwischen alten Olivenbäumen. Der Blick von der oberen Terrasse über den See ist der eigentliche Grund herzukommen, nicht die Mauern.
Vom Ortskern rund 20 Minuten zu Fuß, unterwegs kein Schatten. Früh losgehen, ab Mittag ist Sirmione voll.
Eine Wasserburg der Scaliger aus dem 13. Jahrhundert, komplett von einem gefluteten Graben umschlossen. Man betritt die Altstadt durch das Burgtor, einen anderen Weg hinein gibt es nicht.
Der Turm lässt sich besteigen. Die Wendeltreppe ist eng und einspurig.
Italiens größter Freizeitpark, direkt hinter Peschiera.
Wenn die Gruppe einen Tag ohne Kultur braucht, ist das der Tag. Braucht einen ganzen Tag und eine gemeinsam festgelegte Rückfahrzeit.
Peschiera del Garda
Peschiera del Garda
Festungsstadt am Südzipfel, von venezianischen Wällen und Kanälen umgeben und als Teil der venezianischen Verteidigungswerke UNESCO-Welterbe.
Bahnhof mit direkten Verbindungen nach Verona und Mailand. Guter Startpunkt für Tagesausflüge.
Ein Mühlendorf am Mincio südöstlich des Sees: Wasserräder, eine Zinnenbrücke aus dem 14. Jahrhundert, sehr wenig Verkehr. Bekannt für hauchdünne Tortellini.
Lohnt als Halbtagesausflug weg vom Ufer, wenn die Uferorte zu voll werden.